Surface Engineering

 WAS BEDEUTET DAS FÜR SIE?

Außenbeschichtungen: Durch das Verkapseln eines Plastikspritzgusses oder eines Extruders mit einer verschleiß- und korrosionsfesten Wolfram- oder Chromkarbidbeschichtung können Sie die durchschnittlichen Monatskosten für Schnecken um bis zu 50 % senken, unabhängig davon, um welchen Polymertyp es sich handelt. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Verschleiß, der bei Plastikspritzgussmaschinen und Extrudern zu Problemen in der Verarbeitung führen kann.

1.) Adhäsionsverschleiß (Metall auf Metall) wird durch die Reibung der Stege am Gehäuse verursacht.
2.) Abrasivverschleiß tritt auf, wenn harte Füllstoffe wie Fiberglas oder Titandioxid gegen den Schneckengang und die Gehäuseoberfläche gedrückt werden und zu Materialabtrag führen.

Die hohe Konzentration von extrem harten Wolfram- oder Chromkarbiden in unseren Beschichtungen sorgen für Adhäsions- und Abrasivverschleißcharakteristika, die von herkömmlichen Panzerungen oder Werkzeugstahl nicht erreicht werden. In den meisten Fällen kann man davon ausgehen, dass eine verkapselte Schnecke mindestens doppelt so lange hält wie andere Schnecken am Markt.

Das wird durch unsereDoppelte Lebensgarantiegesichert und ist Teil unseres Purchase Encouragement Programmes (PEP).

  SO WERTVOLL IST DIE VERKAPSELUNG BEI EINEM EXTRUDER!

Die Wichtigkeit einer knappen Toleranz zwischen der Schnecke und dem Gehäuse bei einer Plastikextrusionsmaschine wird angesichts einer messbaren Output-Reduktion der Maschine deutlich, sowohl bezüglich des Gewichtes pro Stunde als auch bei der Länge pro Minute. Bei Labortests wurde festgestellt, dass eine Verdoppelung des Abstandes der Schnecke zum Gehäuse den Output eines Extruders um 20-25% bei geringer Kunststoffviskosität und um 10-13% bei höherer Kunststoffviskosität reduzieren kann. Des weiteren vermindert sich durch den Verschleiß des äußeren Schneckendurchmessers die Reibung zwischen Aufbohrer und Gehäuse, was bei einigen Polymeren geringe Rückstände von geschmolzenen Plastik auf dem Gehäuse hinterlässt, wodurch die thermische Leitfähigkeit verringert oder blockiert wird. Zusätzlich wird der Rückfluss erhöht und verursacht dabei möglicherweise eine Überbeanspruchung und in weiterer Folge eine Leistungsschwächung des Polymers. Die Absonderungsrate könnte sich dadurch erhöhen, aber - was wichtiger ist - die physikalischen Eigenschaften des Polymers könnten sich verändern. Sogar ein kleiner Prozentsatz eines abrasiven Füllstoffes kann unerwünschten Verschleiß 3-4 mal schneller herbeiführen. Die Verarbeitung von nicht-abrasiven Polymeren wie sauberes LPDE hat nur wenige bis überhaupt keine Auswirkungen auf den Schneckenverschleiß, aber der Adhäsionsverschleiß wird durch den dauerhaften Betrieb in weniger als zwei Jahren deutlich.


  So wertvoll ist die Verkapselung bei einem Spritzguss!

Eine knappe Toleranz zwischen der Schnecke und dem Gehäuse bei einer Plastikspritzgussmaschine ist unbedingt erforderlich für die Produktionseffizienz der Maschine und für die Qualität der erzeugten Produkte. Das Prinzip der Plastifizierung bei einer Spritzgussmaschine ist fast identisch wie jenes eines Extruders. Der hauptsächliche Unterschied liegt darin, dass die Spritzschraube Plastik in das Gehäuse ablässt, um ein Produkt durch einen Guss anstatt durch eine Form zu fertigen. In diesem Fall wird der Verschleiß am äußeren Durchmesser der Schraube durch die erhöhte Erhol- oder Zykluszeit der Schnecke bemerkbar. Bei Applikationen, bei denen die Zykluszeit viel höher ist als die Erholzeit, wird fälschlicherweise oft angenommen, dass eine Fortsetzung akzeptabel ist, solange die Zykluszeit nicht betroffen ist. Im Gegensatz dazu kann eine erhöhte Verweildauer eine Qualitätsminderung oder eine Verbrennung des Polymers zur Folge haben. Im Fall von glasgefüllter Kunststoffe kann der Rückfluss erhebliche Abnützungen verursachen, welche die Integrität der Fasern betrifft. Wenn sie nicht so gering wie möglich gehalten werden, können beide schädliche Auswirkungen auf die pysikalischen Eigenschaften eines gefertigten Polymers haben. Zudem - vor allem im Fall einer geringen Kunststoffviskosität ohne neuen Dichtungsring - kann es schwierig sein, ein Kissen beizubehalten und es kann zu Formfüllungsproblemen kommen. Wenn man die Ausfallzeit einer Maschine miteinrechnet, kann man für eine verkapselte Schnecke eine mindestens doppelt so lange Lebensdauer erwarten wie bei herkömmlichen Schnecken auf dem Markt, sogar länger als CPM9V* Werkzeugstahl, wodurch man sich die Zeit zahlreicher Wartungsinspektionen erspart.


 

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